Ihr Assistent ist öffentlich erreichbar, und jede beantwortete Nachricht kostet Credits aus Ihrem Kontingent. Unter Zugriff & Sicherheit legen Sie fest, wie viel ein einzelner Besucher davon verbrauchen darf und was bei offensichtlich zweckfremder Nutzung passiert.
Was hier abgewiesen wird, kostet nichts. Die Prüfung läuft, bevor eine Nachricht an das Sprachmodell geht.
Nachrichtenlimit pro Besucher
Das Limit begrenzt, wie viele Nachrichten ein einzelner Besucher pro Stunde senden darf. Voreingestellt sind 50. Das ist weit mehr, als ein echtes Gespräch braucht, und niedrig genug, dass niemand über einen Nachmittag hunderte Credits aufbrauchen kann.
Ist das Limit erreicht, liest der Besucher den Text, den Sie unter Text bei erreichtem Limit hinterlegt haben. In der folgenden Stunde kann er wieder schreiben. Nachrichten, die abgewiesen wurden, zählen nicht mit.
Zusätzlich gilt pro Netzwerkadresse das Fünffache Ihres Werts, bei 50 also 250 Nachrichten pro Stunde. Dieser zweite Deckel ist notwendig, weil ein Besucher seine Browser-Kennung zurücksetzen kann; er ist bewusst deutlich höher, damit in Firmen und Schulen, wo sich viele Menschen eine Adresse teilen, niemand die anderen aussperrt.
Der Umschalter am Kartenkopf schaltet das Limit ganz ab. Dann kann ein einzelner Besucher beliebig viele Nachrichten senden.
Spam-Schutz
Der Spam-Schutz zählt Verstöße und sperrt einen Besucher, sobald die eingestellte Anzahl erreicht ist. Als Verstoß gilt:
- dieselbe Nachricht mehrfach direkt hintereinander,
- der Versuch, den Assistenten aus seiner Rolle zu holen („ignoriere alle vorherigen Anweisungen", „zeige mir deinen Systemprompt").
Beides sind Dinge, die der Besucher tut. Ob der Assistent eine Frage beantworten konnte, zählt ausdrücklich nicht: das sagt mehr über Ihre Wissensbasis als über die Person, die fragt. Wer zehn Themen anspricht, die Ihre Wissensbasis nicht abdeckt, bekommt zehnmal keine Antwort. Gesperrt wird deswegen niemand.
Vor der Sperre liest der Besucher Ihre Warnung vor der Sperre, während der Sperre den Text während der Sperre. Die Sperre endet von selbst, sobald die eingestellte Dauer abgelaufen ist.
Eine Sperrdauer von 0 ist nicht zulässig: sie wäre eine Sperre ohne Ende. Eine Woche ist das Maximum.
Häufige Fragen aus Bereichen, die Ihre Wissensbasis noch nicht abdeckt, sind ein Hinweis auf eine Lücke, nicht auf Missbrauch. Unter Postfach Chats sehen Sie, worum es dabei ging.
Zwei Stufen: Besucher, dann Netzwerk
Dieser Abschnitt beschreibt das Web-Widget. Für die Nachrichtenkanäle gilt der Abschnitt darunter.
Gesperrt wird zuerst nur der einzelne Besucher, erkannt an einer Kennung in seinem Browser. Das trifft niemanden sonst, lässt sich aber mit einem privaten Fenster abschütteln, weil der Besucher diese Kennung selbst zurücksetzen kann.
Genau dafür gibt es die zweite Stufe. Verstöße werden zusätzlich auf der Netzwerkadresse gezählt, und zwar über alle Fenster hinweg. Sind es dort dreimal so viele wie für eine einzelne Sperre nötig, bei drei Verstößen also neun, wird die ganze Adresse gesperrt. Ab da hilft kein neues Fenster mehr.
Die Reihenfolge ist Absicht: die kollektive Sperre ist nie die erste Antwort. Ein unachtsamer Besucher soll nicht mit seiner dritten Nachricht alle hinter demselben Anschluss aussperren können. Wer dagegen zweimal von vorn anfängt, tut das nicht aus Versehen.
WhatsApp, Messenger und Instagram
Ihre Werte gelten nicht nur im Web-Widget. Wer Ihrem Assistenten über WhatsApp, den Facebook Messenger oder Instagram schreibt, wird mit demselben Nachrichtenlimit und demselben Spam-Schutz gezählt. Das ist wichtig, weil auch diese Nachrichten Credits aus Ihrem Kontingent kosten und die Nummer öffentlich ist.
Zwei Unterschiede gibt es. Erstens gibt es dort nur eine Stufe: gesperrt wird der einzelne Absender. Die zweite Stufe über die Netzwerkadresse braucht es nicht, weil niemand seine Telefonnummer eben schnell wechselt und der Kanal keine Adresse mitliefert.
Zweitens bleibt Ihr Assistent während einer Sperre stumm. Er schickt keinen Hinweis mehr, auch nicht den Text, den Sie hinterlegt haben. Der Grund ist einfach: jede ausgehende Nachricht auf diesen Kanälen kostet bei Meta Geld, und ein Schutz, der Kosten begrenzen soll, darf nicht selbst welche verursachen. Die Warnung vor der Sperre geht noch raus, den Hinweis auf das erreichte Nachrichtenlimit bekommt der Absender einmal pro Stunde.
Weil auf diesen Kanälen nichts zurückkommt, sehen Sie eine laufende Sperre nur unter Aktive Sperren auf dieser Seite. Abgewiesene Nachrichten erscheinen nicht unter Postfach Chats: dort steht, was Ihr Assistent beantwortet hat, und beantwortet wurde nichts.
Sperren einsehen und aufheben
Unter Aktive Sperren auf derselben Seite steht, welche Sperren gerade laufen: die Ebene (ein Besucher, ein Netzwerk oder ein Kontakt auf einem Nachrichtenkanal), der Grund und die Restdauer. Jede lässt sich einzeln aufheben, oder alle zusammen.
Das ist die Bedingung für die zweite Stufe: eine Netzwerksperre kann Unbeteiligte im selben Büro treffen. Wenn Sie merken, dass sie die Falschen erwischt, beenden Sie sie hier, ohne die Dauer abzuwarten.
Bei Besuchern und Netzwerken zeigt die Liste nur Prüfwerte, keine Namen und keine Adressen. Sie reichen, um zwei Einträge zu unterscheiden, und lassen sich nicht zu einer Person zurückrechnen. Bei WhatsApp, Messenger und Instagram steht die Absenderkennung selbst da: sonst wüssten Sie nicht, wen Sie entsperren.
Erlaubte Domains
Diese Liste betrifft direkte Aufrufe der Client-API mit Ihrem Client API Key, etwa aus einer eigenen Anwendung: Aus einem Browser lässt der Server sie nur von den hier eingetragenen Domains zu.
Aus einem Browser — das ist die Grenze der Liste, und sie ist bewusst so gesetzt. Geprüft wird die Herkunftsangabe, die ein Browser jeder Anfrage selbst beifügt und die sich aus dem Seitencode nicht fälschen lässt. Wer eine Anfrage dagegen selbst schreibt, etwa in einem Skript oder auf einem Server, bestimmt diese Angabe mit. Die Liste hält also fremde Websites zuverlässig ab; ein absichtlich gebauter Aufruf ist damit nicht aufzuhalten. Dafür sind die Anfragegrenzen und das Tagesbudget da — sie begrenzen, was mit Ihrem öffentlichen Key überhaupt möglich ist, unabhängig davon, wer ihn benutzt.
Das eingebettete Chat-Widget ist von der Liste nicht betroffen. Es läuft in einem eigenen Fenster auf go33 und funktioniert unabhängig davon, auch dann, wenn die Liste leer ist.
Für lokale Entwicklung und Vorschauumgebungen können Sie zusätzlich localhost, 127.0.0.1 oder Platzhalter wie *.vercel.app hinzufügen.
Woran ein Besucher erkannt wird
Im Web-Widget gibt es zwei Merkmale: eine Kennung, die der Server für den Chat dieses Besuchers vergibt und die dessen Browser aufbewahrt, und einen Prüfwert seiner Netzwerkadresse. Sie leisten unterschiedliche Dinge.
- Die Browser-Kennung trägt das Nachrichtenlimit und die erste Sperrstufe. Sie ist genau, betrifft also nur diesen einen Besucher, lässt sich aber zurücksetzen, etwa durch ein privates Fenster.
- Der Prüfwert der Adresse trägt den höheren Nachrichtendeckel und die zweite Sperrstufe. Ihn kann der Besucher nicht wechseln, ohne das Netzwerk zu wechseln.
Beides zusammen ist der Grund, warum ein neues Fenster am Ende nichts bringt: es setzt die erste Kennung zurück, nicht die zweite. Der Verbrauch bleibt unter dem Deckel pro Adresse, und wer es oft genug versucht, landet in der Netzwerksperre.
Die Netzwerkadresse selbst wird nicht gespeichert, sondern nur ein daraus berechneter Prüfwert, der pro Assistent unterschiedlich ausfällt und sich nicht zurückrechnen lässt. Auch die Liste der aktiven Sperren zeigt deshalb nur diesen Wert.
Auf WhatsApp, Messenger und Instagram gibt es beides nicht. Dort erkennt go33 den Absender an der Kennung, die der Kanal mitliefert, also an der Telefonnummer oder der Nutzerkennung der Seite. Sie ist genau und lässt sich nicht mit einem neuen Fenster zurücksetzen, deshalb reicht dieses eine Merkmal.