Was in eine Wissensbasis gehört und was nicht

Preisliste, Öffnungszeiten, Anfahrt: manches gehört in einen kurzen Eintrag statt in ein langes Dokument. Eine Sortierung nach Quellenart.

Wissensbasis

Ein Assistent antwortet aus dem, was Sie ihm hinterlegt haben. Die häufigste Ursache für eine schwammige Antwort ist deshalb nicht die Technik, sondern eine Wissensbasis, in die alles hineingekippt wurde, was greifbar war.

Vier Arten, Wissen zu hinterlegen

Es gibt vier Wege, und sie sind nicht austauschbar.

Dokumente
Preislisten, Broschüren, Vertragsbedingungen. Für alles, was ohnehin als Datei vorliegt und nicht wöchentlich wechselt.
Website-Import
Übernimmt Inhalte, die Sie bereits online gepflegt haben, statt sie ein zweites Mal zu schreiben.
Text-Einträge
Kurze Angaben, die Sie direkt eintippen: Öffnungszeiten, Anfahrt, Parkmöglichkeiten.
Frage und Antwort
Für Themen, bei denen es auf den Wortlaut ankommt. Sie schreiben die Kundenfrage als Titel und die Antwort so, wie sie herauskommen soll.

Hochgeladene Inhalte werden in durchsuchbare Abschnitte zerlegt. Kommt eine Frage herein, sucht der Assistent die passenden Abschnitte und formuliert daraus seine Antwort. Das erklärt, warum die Quellenart einen Unterschied macht: Ein Abschnitt aus der Mitte eines vierzigseitigen PDF trägt weniger Zusammenhang als ein Eintrag, der aus zwei Sätzen besteht.

MERKSATZ
Je kürzer und eindeutiger ein Eintrag, desto genauer die Antwort, die daraus entsteht.

Was in kurze Einträge gehört

Alles, wonach oft gefragt wird und was eine eindeutige Antwort hat. Öffnungszeiten, Feiertagsregelung, Anfahrt, Zahlungsarten, Stornobedingungen, Garantiefristen. Diese Angaben stehen häufig auch im Dokument, aber dort stehen sie zwischen anderem, und genau das macht die Antwort ungenau.

Bei Formulierungen, die rechtlich tragen müssen, ist die Frage-und-Antwort-Form die sichere Wahl. Sie legen den Wortlaut fest, statt zu hoffen, dass er aus einem längeren Text richtig zusammengesetzt wird.

Was nicht hineingehört

Der Prüfstein ist einfach: Was Sie einem fremden Besucher nicht sagen würden, gehört nicht in die Wissensbasis. Der Assistent unterscheidet nicht zwischen internem Hinweis und Auskunft, er antwortet aus allem, was er hat.

  • Interne Notizen, Kalkulationen und Margen
  • Namen und Daten einzelner Kunden
  • Alte Fassungen, die neben der geltenden liegen bleiben. Zwei widersprüchliche Preislisten ergeben eine zufällige Antwort
  • Entwürfe, die noch nicht entschieden sind

Jeder Assistent hat seine eigene Wissensbasis. Was Sie beim einen hinterlegen, kennt der andere nicht. Das ist gewollt, heißt aber auch: ein Dokument, das für beide gelten soll, laden Sie in beiden hoch.

Wie Sie merken, dass etwas fehlt

Nicht durch Nachdenken, sondern durch Nachlesen. In den Konversationen sehen Sie, welche Fragen tatsächlich gestellt werden. Taucht eine Frage mehrfach auf oder fällt die Antwort ausweichend aus, ist das die Liste, nach der Sie Ihre Wissensbasis erweitern. Wie das im Einzelnen geht, steht in der Dokumentation unter Was sind Wissensquellen?.

Häufige Fragen

Welche Dateiformate kann ich hochladen?

PDF, Word, Excel, PowerPoint, OpenDocument, Text, Markdown, CSV, HTML, XML und JSON, bis 32 MB je Datei.

Wie schnell wirkt eine Änderung?

Nach kurzer Verarbeitungszeit, und zwar für neue Gespräche. Ob sie angekommen ist, sehen Sie sofort in der Testumgebung.

Muss ich jede Formulierung einer Frage einzeln anlegen?

Nein. Der Assistent erkennt sinngemäß ähnliche Fragen, nicht nur den exakten Wortlaut.

Lesen ist gut. Ausprobieren ist besser.

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