KI-Einstellungen: Ton, Sprache und Modell

Wie der Assistent klingt, welche Sprache er spricht und welches KI-Modell antwortet.

Wie Ihr Assistent klingt, steht unter Assistent — an einer Stelle und für alle Kanäle, also auch für WhatsApp und Instagram, wo es gar kein Widget gibt.

Name und Begrüßung

Ganz oben auf der Seite legen Sie fest, mit welchem Namen sich der Assistent vorstellt und welche erste Nachricht Besucher beim Öffnen des Chats sehen. Die Spalte rechts zeigt beides so, wie das Gespräch damit beginnt.

Ton und Regeln

Eine Auswahl zwischen „Sie" und „Du" gibt es nicht — den Ton schreiben Sie unter Zusätzliche Anweisungen in eigenen Worten hin, zum Beispiel „Sprich Besucher immer mit Sie an" oder „Antworte in höchstens drei Sätzen". Für die häufigsten Regeln stehen dort Bausteine zum Anklicken.

Wenn der Assistent unsicher ist

Darunter wählen Sie zwischen drei Verhaltensweisen, wenn Ihre Quellen eine Frage nicht eindeutig tragen:

  • Nur bei klaren Treffern antworten — im Zweifel übergibt er an Sie. Wenige falsche Auskünfte, dafür mehr offene Fragen im Postfach.
  • Ausgewogen — er antwortet, wenn Ihre Quellen die Frage tragen, und übergibt bei Lücken. Für die meisten die richtige Wahl.
  • Möglichst immer antworten — er formuliert auch aus dünner Quellenlage eine Antwort. Sehen Sie die Gespräche dann regelmäßig durch.

Darunter steht die Nachricht, die ein Besucher bei einer Übergabe sieht, bevor seine Frage bei Ihnen im Postfach landet.

Sprache

Ihr Assistent antwortet immer in der Sprache, in der Ihre Besucher schreiben — eine Anfrage auf Englisch bekommt eine englische Antwort, auch wenn Ihre Inhalte deutsch sind. Das lässt sich nicht abschalten; wollen Sie es dennoch einschränken, formulieren Sie es unter Zusätzliche Anweisungen aus (zum Beispiel: "Antworte ausschließlich auf Deutsch").

Davon getrennt stellen Sie unter Kanäle Chat-Widget Inhalt im Bereich Sprache zwei Dinge ein: die Bedienelemente (die Beschriftungen im Widget) und die Sprache der Inhalte. Letztere sagt Ihrem Assistenten, in welcher Sprache Ihre Wissensdatenbank verfasst ist. Fragt jemand in einer anderen Sprache, übersetzt er die Frage intern dorthin, damit er die passenden Stellen in Ihren Inhalten findet — die Antwort kommt trotzdem in der Sprache des Besuchers.

Änderungen an den KI-Einstellungen wirken sich sofort auf neue Konversationen aus — ein kurzer Test in der Testumgebung zeigt das Ergebnis direkt.

KI-Modell auswählen

Unter Antworten KI-Modell wählen Sie das Sprachmodell, das Ihre Kundenanfragen beantwortet.

Ganz oben steht Automatisch, markiert als Empfohlen. Diese Einstellung ist in jedem Tarif verfügbar und die richtige, solange Sie keinen Grund haben, sich festzulegen: Wir wählen das Modell für jede Anfrage aus, sodass eine einfache Frage nicht so viel kostet wie eine knifflige. Sie müssen sich um nichts kümmern und verbrauchen weniger Credits als mit einer festen Wahl.

Bei jedem Modell steht, wie viele Credits eine Nachricht damit kostet. Es gibt vier Klassen: ein Credit, drei Credits, sieben Credits und vierzehn Credits. Bei gleichem Kontingent reichen sie also unterschiedlich weit (siehe Was ein Credit ist). Welche Klassen Sie wählen können, hängt am Tarif: Die Ein-Credit-Modelle stehen in jedem Tarif offen, drei und sieben Credits ab Professional, vierzehn Credits im Enterprise-Tarif.

Ein festes Modell wählen Sie ab dem Starter-Tarif

Im kostenlosen Tarif bleibt es bei Automatisch. Statt der Modellliste steht dort ein Hinweis auf den Tarif: Ihr Assistent antwortet weiter, und zwar mit dem Modell, das die Automatik je Anfrage wählt. Welche Modelle ein Tarif darüber hinaus überhaupt anbietet, ist eine zweite Frage, die der nächste Absatz beantwortet. Anders als bei den Aktionen wird eine bereits getroffene Wahl beim Wechsel in einen Tarif ohne dieses Recht nicht nur gesperrt, sondern zurückgesetzt: Ihr Assistent steht danach wieder auf Automatisch.

Ab Starter steht unter der Automatik die Liste der festen Modelle, gegliedert nach Verfügbarkeit: oben unter In Ihrem Tarif stehen die Modelle, die Sie sofort wählen können, darunter je eine Gruppe pro Tarifstufe, die Sie noch nicht haben. Diese Modelle bleiben sichtbar, sind aber ausgegraut und mit dem Tarif beschriftet, ab dem sie verfügbar sind.

Zwei Balken auf jeder Karte zeigen, wie sich die Modelle innerhalb einer Gruppe unterscheiden: Tempo steht für die Antwortgeschwindigkeit, Qualität für die Güte der Antworten bei kniffligen Fragen. Innerhalb jeder Gruppe stehen die stärkeren Modelle oben. Ein schnelleres Modell lässt den Chat flüssiger wirken, ein stärkeres kommt mit verschachtelten Fragen besser zurecht.

Jedes Modell ist mit Capability-Tags gekennzeichnet, die zeigen, was es zusätzlich zur reinen Textantwort kann:

  • Vision — das Modell kann Bilder verstehen. Nur mit einem Vision-Modell erscheint im Chat-Widget die Büroklammer, mit der Besucher Fotos anhängen können (siehe Chat-Oberfläche).
  • Tool-Calling — das Modell kann gezielt Funktionen aufrufen (z. B. für Termin- oder Produktabfragen).
  • Reasoning — das Modell denkt in mehreren Schritten, bevor es antwortet, was bei komplexen Anfragen hilft.
  • Structured Output — das Modell liefert Antworten in einem festen, maschinenlesbaren Format.
  • Long Context — das Modell verarbeitet auch sehr lange Konversationsverläufe oder lange Quellen zuverlässig.

Über die Capability-Filter oberhalb der Modell-Liste lässt sich die Auswahl gezielt eingrenzen, etwa um nur Vision-fähige Modelle anzuzeigen. Die Filter betreffen nur die festen Modelle darunter, nicht die Automatik: die legt sich auf keine Fähigkeit fest, sondern richtet sich nach dem Modell, das sie gerade einsetzt.

Wechseln Sie auf ein Vision-fähiges Modell, wenn Ihre Kunden häufig Screenshots, Fotos von Produkten oder Fehlermeldungen im Chat teilen möchten.

Antwortqualität prüfen

Ob Ihr Assistent typische Fragen richtig beantwortet, lässt sich messen, statt es zu vermuten: Sie legen einen festen Fragensatz mit erwarteten Antworten an und lassen ihn nach jeder größeren Änderung erneut laufen. Wie das geht, steht unter Antworten testen.